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STRATEGISCHE ROHSTOFFE

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Projekt Strategische Rohstoffe
Das Thema „Strategische Rohstoffe“ ist ein zentrales Innovationsfeld der Zukunft
  • Eine weltweite industrielle Entwicklung ist nur möglich, wenn ein sicherer Zugriff auf Rohstoffe gewährleistet ist
  • Die Nachfrage nach High-Tech-Metallen für innovative Industrien und Technologien wächst stark
  • Der Kostenanteil von Rohstoffen an den Bruttoproduktionskosten beträgt heute schon durchschnittlich 40%. Die hohe Volatilität der Rohstoffpreise erzeugt zudem weitere Unsicherheiten.
  • Die Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung der Rohstoffe führt in vielen Fällen zu einer starken Belastung des Ökosystems.

 

Neue Wege im Umgang mit diesen Rohstoffen bieten Chancen  wie z.B.:
  • Kostensenkung durch Erhöhung von Materialeffizienz
  • Reduktion von Emissionen
  • Verringerung von strategischen Engpässen und Abhängigkeiten durch Substitution
  • Wettbewerbsvorteile durch ein nachhaltiges Produktdesign und neue Produktfunktionen
  • Entlastung der Umwelt

 

Entwicklung attraktiver Handlungsoptionen und neuer Geschäftsmodelle

In dem Projekt "strategische Rohstoffe" werden innovative Geschäftsmodelle entwickelt, die auf einem neuen oder anderen Umgang mit diesen Stoffen basieren. Neben betriebswirtschaftlichen Erfolgsfaktoren werden dabei auch wichtige Umweltaspekte aktiv einbezogen. Für Projektteilnehmer und Mitglieder des Innovationsnetzwerks "strategische Rohstoffe", das ebenfalls im Rahmen des Projekts aufgebaut wird, werden darüber hinaus weitergehende Handlungsoptionen erarbeitet.

 Der Fokus des Projekts liegt zunächst auf strategisch bedeutenden High-Tech-Metallen wie z.B. den Edelmetallen (Platin inkl. PGM – Gruppe, Gold, Silber) und den seltenen Erden. Weitere Rohstoffe werden bei Bedarf in die Projektarbeit mit einbezogen.

icon Flyer: Projekt Strategische Rohstoffe (1.34 MB)

 

Innovationsnetzwerk ‚Strategische Rohstoffe‘

Innovationsnetzwerk

Parallel zum Entwicklungsprojekt wird ein branchenübergreifendes Innovationsnetzwerk mit Vertretern aus unterschiedlichen Unternehmen, Verbänden, Instituten und anderen Interessenvertretern aufgebaut. Als "Open Innovation" Projekt wird so schon von Beginn an die Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg gefördert und wichtiges Wissen aus den unterschiedlichsten Bereichen integriert. Das Netzwerk ist damit eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Arbeit im Projekt. Weitere Vorteile sind u.a. Steigerung der Qualität der Arbeitsergebnisse und die Reduktion der Kosten und Risiken für die beteiligten Unternehmen. Wichtiger ist aber noch, dass durch diese Form der Zusammenarbeit "eingetretene"  Pfade leichter verlassen werden bzw. das Denken 'Out-of-the-box' gefördert wird.

 

 

Projektansatz

Frontend of InnovationEinbeziehen der gesamten Innovationslandschaft

Über rein technologische Ansätze hinaus werden allen anderen Felder der Innovationslandschaft mit einbezogen. Beispiele sind:

  • Gestaltung der Wertschöpfungsketten
  • Innovative Finanz- und Geschäftsmodelle
  • Geschäftsprozesse und Auftritt der Unternehmen inkl. Liefer- und Kommunikationskanäle
  • Informations- und Wissensvernetzung

 

Aufbau einer soliden Wissensbasis

Nur auf der Grundlage einer soliden Wissenbasis kann eine systematische Entwicklung von neuen Geschäftsideen erfolgreich realisiert werden. Zu Beginn des Projekts wird deshalb dieser Punkt vorrangig bearbeitet:

  • Zusammenführen von Erkenntnissen verschiedener Forschungsbereiche, Expertisen, Initiativen und Stakeholdern
  • Beschreibung und Analyse der Wertschöpfungsketten
  • Identifikation der wichtigen Einflussfaktoren und Wirkungsverflechtungen
  • Einbeziehen übergeordneter Trends, Szenarien und Zukunftsbilder

 

Erkenntnisse systematisch auswerten und nutzen

In dem Projekt wird ein systematischer Innovationsprozess genutzt, der besonders die umfangreichen Möglichkeiten der frühen Innovationsphase ("Front-end of Innovation") berücksichtigt. In einem vierstufigen Prozess werden dabei in jedem Abschnitt Portfolios mit Handlungsfeldern, Chancen, Lösungen und Projekten erarbeitet. Am Ende liegt ein ausgearbeiter Satz von konkreten Geschäftsmodellen mit Projektvorschlägen zur Umsetzung vor.

 

Teilnahme

Es gibt zwei Varianten der Mitarbeit:

  • Mitarbeit im Innovationsnetzwerk
    • Beteiligung an Netzwerkveranstaltungen, Foren und Befragungen
    • Gemeinsamer Aufbau der Wissensbasis

 

  • Mitarbeit in Projekten zur Entwicklung von
    • Innovationsportfolios
    • Geschäftsmodellen und weitergehenden Handlungsoptionen

 

Vorteile für Teilnehmer

  • Einen vertieften Zugang zum Thema und zur Wissensbasis gewinnen
  • Mit neuen Partnern kooperieren und effizient neue Handlungs- und Gestaltungsfelder erschließen
  • Neue Geschäftsmodelle entwickeln und nutzen
  • Konkrete Projekte zur Entwicklung neuer Geschäftsfelder, Technologien und Dienstleistungen etablieren
  • Erfahrung mit einem systematischen Open Innovation Prozess generieren

 

Förderung durch Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Der Aufbau des Netzwerkes und die Durchführung des Projekts werden

DBU

 

Mitglieder im Netzwerk

 

  • Busch-Jäger
  • Daimler
  • ESK Ceramics
  • fem Forschungsinstitut (Edelmetalle & Metallchemie)
  • Heraeus
  • Heyden & Steindl Asset Management
  • IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung
  • Rehau
  • Remondis
  • Umicore
  • Zentek

 

 

Projektpartner

BöttcherConsulting
  • Projektleitung und Netzwerkmanagement
  • Management des Innovationsprozesses

 

Universität Augsburg
  • Lehrstuhl für Ressourcenstrategie; Prof. Dr. Armin Reller / Dr. Andrea Thorenz und Team
  • Erarbeitung der Umfeldanalyse und Erstellung der Datenbasis für das Projekt